Read Makarionissi oder Die Insel der Seligen by Vea Kaiser Online

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Ist es leichter glücklich oder unglücklich zu sein? Von Griechenland bis Niedersachsen, von den Fünfzigerjahren bis in die Gegenwart: In ihrem neuen Roman erzählt Vea Kaiser in ihrem einzigartigen Ton von der Glückssuche einer Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Möchtegern-Helden und Herzensbrechern. Und von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. In einerIst es leichter glücklich oder unglücklich zu sein? Von Griechenland bis Niedersachsen, von den Fünfzigerjahren bis in die Gegenwart: In ihrem neuen Roman erzählt Vea Kaiser in ihrem einzigartigen Ton von der Glückssuche einer Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Möchtegern-Helden und Herzensbrechern. Und von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Doch alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Und mit der klugen, sturen, streitbaren Eleni und ihrem Cousin Lefti, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden umso stärker als Erwachsene. Und kommen doch nie voneinander los. Mit hinreißender Tragikomik, einem liebevollen Blick für Details und furioser Fabulierlust folgt Vea Kaiser der Geschichte einer unvergesslichen Familie, die auseinandergerissen werden musste, um zusammenzufinden. Ein Roman über das Aushalten von Sehnsucht und Einsamkeit, über Neuanfänge, Sandburgen für die Ewigkeit und die Schönheit des Lebens als Postkartenmotiv....

Title : Makarionissi oder Die Insel der Seligen
Author :
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ISBN : 9783462047424
Format Type : Hardcover
Number of Pages : 464 Pages
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Makarionissi oder Die Insel der Seligen Reviews

  • nettebuecherkiste
    2019-07-06 04:46

    In einem griechischen Dorf an der albanischen Grenze hält die alte Yiayia Maria ihren Familienclan zusammen. Damit das so bleibt, muss eine ihrer beiden Töchter noch einmal für Nachwuchs sorgen. So wird Eleni geboren, die später ihren Cousin Lefti heiraten soll. Doch wie es das Schicksal will, die Matriarchin hat die Zeichen falsch gedeutet und die Verbindung von Eleni und Lefti steht schon, bevor sie überhaupt eingegangen wird, unter einem schlechten Stern…Familiengeschichten sind mir von allen Geschichten die liebsten, denn sie führen uns meistens in die Vergangenheit, begleiten uns dann langsam in die Gegenwart und stellen eine Verbindung zwischen beidem her. Dabei gibt es außerdem viel Gelegenheit, geschichtliche Hintergründe aufzugreifen. So erleben wir in Vea Kaisers Roman den griechischen Bürgerkrieg und die Spaltung von Dorf und Familie in Royalisten und Kommunisten sowie die Verhaftungen und Folterungen der Kommunisten in den 60ern. Darüber hinaus zieht es Teile der Familie als Gastarbeiter nach Deutschland, Österreich und in die USA.Vea Kaiser erzählt die Geschichte der Familie bis in die Generation der Enkel von Eleni und Lefti mit viel Wärme und Humor. Zum Schluss sollen die Familienmitglieder, die es in alle Winde verstreut hat, auf der titelgebenden Insel Makarionissi wieder zusammenkommen.Eine beinahe epische, moderne Familiensaga zwischen der griechisch-albanischen Grenze und Hildesheim, die mir gut gefallen hat.Zum Hörbuch: Burghart Klaußner liest hervorragend, es macht Spaß, ihm zuzuhören. Der Roman ist mit seiner leichten Sprache sehr gut für das Hörbuchformat geeignet.

  • Jürgen Zeller
    2019-06-20 03:28

    Auf den neuen Roman von Vea Kaiser war ich gespannt und ich habe dem Erscheinungstermin erwartungsvoll entgegen geblickt. Vor knapp zweieinhalb Jahren hat mich das junge Fräuleinwunder mit ihrem in jeder Hinsicht herzerfrischenden Debüt "Blasmusikpop" überrascht und bis auf ein oder zwei kleine Kritikpunkte auch begeistert. Die Geschichten eines kleinen fiktiven Bergdorfes und deren schrullige Bewohner wurden zur Verblüffung aller zu einem Bestseller und ich weiss bis heute nicht, ob das nun eine leidenschaftliche Proklamation für den Alpen-Heimatroman war oder eine Persiflage auf das Genre der Heimatfilme wie wir es aus dem Fernsehen der 50er/60er/70er Jahre kennen oder ob sie sogar schelmisch den Spiess umdreht und mit einem listigen Konter die Possenreißer auf die Schippe nimmt die billig über Heimatfilme spötteln und sich darüber lustig machen? Ich weiss es nicht und frage mich ob sie das wohl selbst weiss? ;-)Wenn unbekannte Schriftsteller/-innen mit ihrem ersten Buch unerwartet viel Erfolg haben steigt die Erwartungshaltung und der Druck mit einem mindestens gleichwertiges Werk nachzulegen dürfte immens gewesen sein. Thematisch hat sie den Familienroman der mehrere Generationen umfasst und das Leben in der Abgeschiedenheit eines Bergdorfes beibehalten aber sonst einiges neu mit eingebracht. Stilistisch hat sie sich weiterentwickelt und die ernsteren Passagen im vielfältigen zwischenmenschlichen Beziehungsgeflecht sind einerseits mehr geworden und haben andererseits an Tiefe gewonnen. Die Szenen in denen der Humor durchblitzt sind etwas weniger klamaukig und subtiler erzählt aber nicht minder spritzig mit feiner Feder niedergeschrieben worden. Die Handlungsfäden sind feiner gesponnen und Eva Kaiser hat sich ein klitzekleines bisschen davon gelöst ihre Figuren zu betüdeln aber die Herzenswärme mit denen sie sich ihnen widmet hat sie beibehalten. Insgesamt wirkt dieser Roman deutlich reifer als der Erstling."Blasmusikpop" war in vielerlei Hinsicht All-Age Literatur für Leser zwischen 15 und 99 Jahren aber hier dürften sich die untere Schwelle des Lesealters erhöht haben. Ich bin mir nicht sicher, ob junge Leser unter 25 Jahren, Ausnahmen wird es immer geben, mit diesem Buch restlos glücklich werden. Ich glaube, das Buch richtet sich eher an Leser die Zeitgeschichtlich etwas bewandert sind und sich durch das geschilderte Lebensgefühl ein paar Dekaden zurück in die Vergangenheit angesprochen fühlen und es möglicherweise Erinnerungen an die gute alte Zeit auslöst. *seufzer* Achja, früher war ja bekanntlich immer alles besser. Kann aber auch sein das ich mich in dieser Hinsicht komplett täusche denn immerhin wurde dieses Buch von einem 26-jährigen jungen Frollein geschrieben …Die Geschichten nehmen ihren Ursprung im Jahre 1956 in der Gebirgslandschaft der albanisch-griechisch Grenzregion. Das dörfliche Leben fernab von Städten hat die Familien (-strukturen) geprägt und sie wirken auf mich irgendwie verschroben und eigenbrötlerisch. Wegen der explosiven politischen Situation in Griechenland der 60er Jahre verschlägt es die zwei Hauptfiguren ins niedersächsische Hildesheim und von dort zieht es sie in die Weltstädte Chicago und St. Pölten. Obwohl St. Pölten keine klassische Metropole ist … oder doch? Die erfundene griechische Insel Makarionissi wird irgendwann zum neuen Lebensmittelpunkt und zum Schmelztiegel der Lebenswege und Generationen.Vea Kaiser hat eine eigene Ausdrucksform gefunden Geschichten zu erfinden, zu erzählen und phantasievoll nach ihrem Gusto auszuschmücken. Manchmal wirkt sie damit etwas neunmalklug wenn sie in der Schwebe zwischen den Elementen der Realität und Dichtung Sätze, Abschnitte und Kapitel schmiedet aber sie macht das durch Charme und gewinnender Fabulierlust mehr als wett. Für mich ein tolles Buch voller seltsamer Personen und Ereignisse, manchmal etwas ausufernd aber immer voller erzählerischer Überraschungsmomente.

  • Barbara
    2019-06-27 04:36

    3.5 Sterne: Ein schöner Schmöker, der leichtfüßig und unterhaltsam von Eleni und Lefti ausgehend über mehrere Generationen erzählt. Doch etwas fehlt für volle 4 Sterne. Die Geschichte wirkt trotz der ungeraden Lebensläufe etwas zu glatt ((view spoiler)[vom Happy End ganz zu schweigen (hide spoiler)]), fast wie Puppen, die ein Theaterstück spielen, statt dass sie selbst das Stück schreiben. (Hat mit dem Inhalt selbst nichts zu tun, sondern mit der Produktion und leider auch kein Einzelphänomen: Die vielen Druckfehler sind ärgerlich...)

  • Booklunatic
    2019-07-09 06:40

    3,5 SterneVea Kaisers speziellen Erzählstil mochte ich sehr gerne. Mit der Handlung war ich nicht immer so glücklich - vor allem im ersten Drittel des Buchs wurde es mir manchmal arg lang, ohne das viel passiert wäre. Nach hinten raus wurde ich wieder ein wenig versöhnt, denn es schritt zügiger voran und war so einiges los. Eine schrullige, schillernde Familiensaga mit Schmackes und brilliant erzählt, aber sicher nicht für jeden Leser geeignet.PS: Auf ewig in Erinnerung bleiben wird mir sicher "die einäugige Schlange"... :D

  • Sunsy
    2019-07-16 00:35

    Ich habe die gekürzte Hörbuch-Variante gehört, von Burghart Klaußner gelesen und habe es nicht bereut, trotzdem ich manchmal gern länger in einer Situation verweilt wäre...08/10 Punkte. http://sunsys-blog.blogspot.de/2015/1...

  • Sandra
    2019-06-20 06:51

    vom leben und leben lassen...wunderbares buch

  • Ignacio
    2019-06-24 23:27

    Leí en una entrevista cómo la autora comentaba que lloró al acabar "Cien años de soledad" al darse cuenta que nunca escribiría algo así. Pasada la llorera, según ella se dio cuenta que quizá no podría escribir algo así, pero podría escribir algo parecido, y la verdad es que este libro sí que bebe mucho de la novela de Márquez aunque Varitsi no tenga tanto peso como tiene Macondo.Vea Kaiser tiene talento, es innegable, la historia engancha, los personajes tienen su carisma y su profundidad, y tiene sus arrebatos divertidos y mágicos, pero no llega a ser una obra maestra. Ojo, eso no significa que no sea recomendable leerla, pero uno no debería empezarla con la perspectiva de encontrarse un "Cien años de soledad" por el mero hecho de ser una novela que sigue a una saga familiar. Es una novela que reconforta el corazón con historias de personajes que en su día a día son héroes o mezquinos, asumen sus responsabilidades o las rehúyen. Es una novela que leer con una taza de té o con chocolate caliente, en la playa o en casa con la mantita.

  • Estrella
    2019-06-21 06:50

    Is a beautiful novel. The story of a family in which there are really no heroes or villains but people with their good and bad things. It is impossible not to fall in love with those characters who struggle to get ahead of tradition, distance, absence and new places where they are living. A very enjoyable reading that contains a great story of romantic and family love, inmigration, disappoinment and forgiveness. All this seasoned with myths and greek tales. Highly recommended.

  • Anika Ge
    2019-07-11 07:53

    https://www.youtube.com/watch?v=iH7Nn...

  • Lotti
    2019-06-17 04:30

    Gewoon lekker lees(luister)voer. Wel heel leuk voorgelezen met een Amerikaans, Grieks, Oostenrijks, Beiers en Zwitsers Accent.

  • Isabella
    2019-06-25 01:27

    Worum geht’s?Griechenland 1948: Im kleinen Bergdorf Varitsi an der griechisch-albanischen Grenze fasst Yiayia Maria, Großmutter und erfahrene Kupplerin, einen folgenschweren Entschluss. Um den Fortbestand der Familie Kouzis sichern, soll ihr Enkelsohn Lefti seine Cousine heiraten. Als die kleine Eleni auf die Welt kommt, steht ihre Zukunft scheinbar schon fest, doch Yiayia Maria hat die Rechnung ohne die Sturheit und das Selbstbewusstsein ihrer Enkeltochter gemacht. Als sie ihren Fehler erkennt, ist es bereits zu spät. Widerwillig geben sich Lefti und Eleni als junge Erwachsene das Ja-Wort, aber nur, um endlich der dörflichen Enge entkommen zu können. In Deutschland entwickeln sie sich in völlig unterschiedliche Richtungen, finden beide ihre große Liebe und läuten damit das endgültige Auseinanderbrechen der Familie ein.Meine MeinungEs ist mir wirklich schwergefallen, eine Rezension zu schreiben, die diesem großartigen Buch gerecht wird. Vea Kaiser wagt sich an die ganz großen Themen wie Schicksal, Liebe, Schuld und Verantwortung heran, trotzdem behält der Roman immer seinen leichten, humorvollen Grundton bei. Warmherzig und mit viel Lebensklugheit erzählt die Autorin eine komplexe, weitverzweigte Familiensaga. Trotz zahlreicher überraschender Wendungen wirkt die Geschichte nie konstruiert, ein Ereignis scheint sich ganz natürlich und logisch aus dem vorangegangenen zu entwickeln. Tatsächlich liegt eine gewisse Tragik darin, dass sich manche Fehler über Jahrzehnte hinweg in jeder Generation wiederholen.Bei Romanen mit sehr vielen Figuren habe ich oft Probleme damit, mich auf die einzelnen Schicksale wirklich einzulassen. Hier hatte ich damit jedoch keine Schwierigkeiten, weil wir die Charaktere über einen langen Zeitraum hinweg begleiten und ihre Entwicklung mitverfolgen. Eleni und Lefti habe ich ganz besonders ins Herz geschlossen, schließlich stehen sie im Mittelpunkt des ganzen Dramas, aber alle anderen Figuren sind ebenfalls liebevoll ausgearbeitet und interessant.Für Vea Kaisers Schreibstil gilt Ähnliches wie für die von ihr ersonnene Geschichte: Leichtfüßig und oft poetisch, dabei aber nie bemüht wirkend. Ihre Sprache ist an sich sehr schlicht und klar und gerade dadurch sehr ausdrucksstark. Mit feinsinnigem Humor beschreibt sie die Irrwege ihrer Figuren und schafft es, in jeder Szene gekonnt den richtigen Ton zu treffen. Der Roman hat zahlreiche Schauplätze, vom Bergdorf Varitsi über St. Pölten und Chicago bis hin zur titelgebenden (fiktiven) Insel Makarionissi. Die Autorin macht dabei aber nicht den Fehler, sich in ausschweifenden Beschreibungen zu verlieren, ihr gelingt es, mit nur wenigen Absätzen das Lebensgefühl an einem Ort einzufangen. Mit kleinen, aussagekräftigen Details statt epischen Schilderungen hat sie nicht nur Orte, sondern auch vergangene Jahrzehnte vor meinem inneren Auge lebendig gemacht.Ich muss gestehen, dass ich vor diesem Roman nur sehr wenig über die griechische Geschichte im 20. Jahrhundert wusste. Wenn man in der Schule beispielsweise über den 2. Weltkrieg spricht, liegt der Fokus ja meist auf anderen Ländern. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, so viel Neues über den historischen Hintergrund, zum Beispiel den Griechischen Bürgerkrieg in den 1950er Jahren, die Militärdiktatur und den Studentenaufstand, zu erfahren. Besonders gut gefallen hat mir, dass das politische Geschehen nicht nur Kulisse ist, sondern wirklich den Lauf der Handlung beeinflusst.FazitEin zauberhafter, unterhaltsamer und sehr intelligenter Roman über eine griechische Familie, die infolge einer schweren Fehlentscheidung auseinandergerissen wird, um Jahrzehnte später wieder zusammenzufinden. Ich freue mich schon darauf, mehr von dieser vielversprechenden jungen Autorin zu lesen!

  • Ingrid Haunold
    2019-07-05 01:32

    Vea Kaiser erzählt über fünf Generationen hinweg die Schicksale einer griechischen Familie. Die Autorin versucht die Erfahrungen dieser Familienmitglieder mit Geschichten aus der griechischen Mythologie zu verbinden, was ihr meiner Meinung nach nicht gut gelingt. Die mythologischen Passagen haben mich am meisten gelangweilt. Die Figuren der Familie sind sympathisch, aber ich habe keine echte Beziehung zu ihnen aufgebaut, weil sich das Buch einfach mit zu vielen Generationen und zu vielen Menschen beschäftigt. Die zentralen Figuren Lefti und Eleni, die vom Anfang bis zum Ende der Geschichte mit dabei sind, kommen über lange Strecken hinweg gar nicht vor.Makarionissi ist eine Insel, die erst nach rund 260 Seiten zum ersten Mal erwähnt wird. Eine etwas seltsame Wahl für den Titel des Buches. Am meisten hat mich aber gestört, dass es in dem Buch eine Figur mit dem Namen Militiades Anastasiadis gibt, und dieser Name amerikanisiert wurde auf Aniston. Da war bei mir einfach sofort die Assoziation zu der weltberühmten Schauspielerin Jennifer Aniston da, deren Familie aus Griechenland stammt und die ihren griechischen Namen in Aniston abgeändert hat. Ihr griechischer Name wurde sogar in einer Episode der TV-Serie "Friends" einmal als Gag verwendet, die Namensänderung ihrer Familie ist also weithin bekannt. Jedesmal wenn eine der Figuren mit dem Namen Aniston in dem Buch ab dieser Stelle vorkam, habe ich - ungewollt, aber automatisch - sofort an die Schauspielerin gedacht. Damit hat es mich jedes Mal aus der Geschichte gerissen. Ich war geistig dann nicht mehr in Griechenland, sondern plötzlich jedes Mal aufs Neue wieder in Hollywood. Das war eine ganz schlechte Entscheidung von Vea Kaiser, das hätte ihr eigentlich klar sein müssen, dass die Wahl dieses Namens problematisch ist. Das hat für mich die ganze Stimmung und somit das ganze Buch ruiniert.

  • Janice
    2019-06-30 06:23

    Wir verfolgen den Lebensweg und das Schicksal von Eleni und Lefti über die Jahrzehnte. Wie und wo sie leben, lieben, arbeiten, heiraten, Eltern werden, Großeltern werden. Vea Kaiser schreibt in einem hinreißenden Stil mit einem subtilen Humor, der sogar einer tragischen Situation etwas Heiteres verleiht. Die Geschichte lebt nicht von Spannung oder Tempo, sondern von den wunderbaren Charakteren, die so voll Leben und Leidenschaft sind. Es wird nie langweilig, es gibt keine Längen, die einem überflüssig erscheinen, die Geschichte reißt einen einfach mit und man ist hautnah dabei. Durch die liebevollen Details der jeweiligen Schauplätze kann man noch dazu alles so wunderbar visualisieren. Voll gepackt mit Sehnsucht, Leidenschaft, Liebe, Glück, Enttäuschungen, Einsamkeit und Trauer führt die Geschichte zu einem Ende der einem doch noch Tränen entlockt. Der Epilog zaubert dazu noch ein breites Lächeln ins Gesicht. Das Leben selbst ist ein Lehrmeister. Manche müssen lernen loszulassen, andere müssen lernen die Hand zu reichen und um Verzeihung zu bitten. Das Leben kann so schön sein, egal was es einem bringt, egal ob man an Zeichen, Zufälle oder Schicksal glaubt, oder auch nicht.Zur Rezension:http://lesenist.com/makarionissi-oder...

  • Dieter
    2019-07-11 05:29

    Sehr zu empfehlen: Ein wunderbares Buch über das Loslassen, das Vergeben und die Kunst, nicht alles bestimmen oder im Vorhinein wissen zu wollen. Und eine wunderschöne Liebesgeschichte. Vea Kaiser ist da etwas Besonderes gelungen: einem grandiosen ersten Buch ("Blasmusikpop") ein ebensolches zweites Folgen zu lassen. Und den Schlusssatz ihres Nachwortes muss man einfach zitieren: Ceterum censeo Amazonam esse delendam. :-)

  • Isabella
    2019-07-15 07:34

    Im Vergleich zu 'Blasmusikpop' ist hier die Action besser über das ganze Buch verteilt, so wie auch die Handlung nicht mehr auf ein Bergdorf beschränkt ist, sondern sich über verschiedene Orte verteilt. Geblieben ist die Form der Familiensaga über mehrere Generationen und die Liebe zu Griechenland und den griechischen Mythen. Und natürlich die Erzählkunst.4,5 Sterne

  • Beate
    2019-07-12 05:43

    She's done it again! I am absolutely blown away by this book, in my opinion it's (almost) better than Blasmusikpop! Although the recipe is very much the same, she manages to create a unique situation, interesting characters, and an engaging as well as at times funny or even sad story. Loved it.

  • Karin
    2019-06-18 05:38

    ich bin stolz darauf, dass eine junge österreicherin dieses buch geschrieben hatein familienepos, der den internationalen vergleich nicht zu scheuen braucht - für mich wieder vergleichbar mit john irving, der ja auch gerne detaillierte familiengeschichten schreibt sprachlich sehr gut

  • Marlene
    2019-06-16 00:44

    Blasmusikpop war besser. Leichte Lektüre für Zwischendurch, die sich passagenweise etwas zieht, aber doch auch unterhaltsam ist. :)

  • Ines
    2019-06-26 03:44

    Vea Kaiser hat eine ganz eigene, unaufgeregte, leicht schrullige Art zu schreiben! Leider nicht mein Fall - weil ich es ein bissi fad und eintönig fand.

  • Evcprice
    2019-06-17 05:23

    loved it as much as her first one